Wieder mehr Sehen! - Aktuelle Einblicke in die Technische Visualistik
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Abstract
Die Projektion von dreidimensionalen Objekten auf eine zweidimensionale Fläche beruht in der Computergrafik auf einer Virtuellen Kamera. Diese überträgt das Prinzip der camera obscura in die Virtualität. Damit verbunden sind jedoch geometrische Einschränkungen, die insbesondere bei weitwinkligen Projektionen zu verzerrten Darstellungen führen. Das Grundanliegen dieses Beitrages ist die Einbeziehung
menschlicher Wahrnehmungsaspekte in die Virtuelle Kamera, um einen wahrnehmungsrealistischen Eindruck räumlicher Szenen auch auf einer zweidimensionalen Fläche zu erlauben. Weiterhin wird der Einfluss von multiperspektivischen Darstellungen, die auf wahrnehmungspsychologischen Erkenntnissen aufbauen und an Techniken der Renaissancemalerei angelehnt sind, diskutiert.