Technische Universität Dresden

Lehrstuhl für Mediengestaltung

Ein Tafelwerk für die Bildsprache, bezogen auf die Bedeutung der geometrischen Mitte in der Zentralperspektive

Umfang

Abgabejahr

Autor(en)

Marcel Seidel

Abgabedatum

31.03.2006

Abstract

Sieht man sein Dasein mit den Augen und der Naivität eines Kindes, könnte man zu folgender Erkenntnis kommen:

Die Welt, also der bestehende Raum, ist ein Gefüge von Gegenständen und kann nur durch diese als Ganzes existieren. Der Mensch ist ebenfalls nur eines dieser Objekte ohne besondere Rechte und Privilegien. In dieser weltlichen Anschauung kann allenfalls das Überirdische, Nichtmaterielle an Bedeutung gewinnen.

Bei genauerer Betrachtung kommt man zu der Einsicht, dass diese Sichtweise nur sehr oberflächlich ist, da ein entscheidender Faktor vernachlässigt wird: Die Naturgesetze, auf der unsere mathematischen und physikalischen Erkenntnisse beruhen.

Erweitert man nun die gemachte Aussage um diese Feststellung, also mit dem Blickwinkel eines Erwachsenen, ergibt sich eine völlig neue Sichtweise: Die Welt als zentrisches System. Man stelle sich den Raum als eine Sammlung von verschiedenen Zentren und Vektoren vor. Die Vektoren können dabei als Kräfte angesehen werden, welche von den Zentren ausgehen und gleichzeitig auf diese einwirken. Weiterhin spielt je nach Sichtweise bzw. Perspektive, einer dieser Orte eine größere Bedeutung als die anderen: Die Mitte.

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Marcel Seidel: Ein Tafelwerk für die Bildsprache, bezogen auf die Bedeutung der geometrischen Mitte in der Zentralperspektive, Beleg,Technische Universität Dresden, 2006

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