Autor(en)
Johanne BarheineAbgabedatum
10.05.2006Abstract
Die vorliegende Arbeit wendet sich im Hinblick auf dieses Überthema konkret dem gestalterischen Aspekt Farbe im Bild zu. Durch die Analyse von Bildern und Gemälden der Antike, des Mittelalters und der Renaissance soll die Farbe im Bild konkret betrachtet werden. Ziel ist es, herauszukristallisieren, ob Farbe als gestalterisches Element im Bild formalisiert und typologisiert werden kann und beispielsweise in einem Ordnungs modell, Schemata oder einer sonstigen Struktur beschreibbar ist.
Weiterhin wird darauf eingegangen, inwieweit sich Farbe in den neuzeitlichen durch technische Entwicklungen geprägten Kunstrichtungen wie Fotografie, Bewegtbild von Film und Fernsehen oder im digitalen Bild der Computergrafik verhält. Es stellt sich die Frage, ob die Merkmale und Formalisierungen der Malerei auf dieses Gebiet übertragen und für das interaktive Bild nutzbar gemacht werden können.
Die Untersuchung stützt sich dabei auf die Betrachtung der Farbe im historischen
Kontext von der Antike bis zur Renaissance und tangiert die Fachgebiete der
Wissenschaften über Wahrnehmung und Psychologie (zum Beispiel die psychologische Wirkung von Farben auf das Wahrnehmungssystem), sowie das Gebiet der Angewandten Informatik (zum Beispiel Interaktion und Bewegung im Bild durch Farbe).